
In Dortmund herrscht heute eine ganz besondere Stimmung – nicht wegen eines Spiels, nicht wegen eines Transfers, sondern wegen eines Mannes, der die Seele dieses Vereins verkörpert: Edin Terzić. Der Trainer, der aus Leidenschaft, Loyalität und unerschütterlichem Glauben an Schwarz-Gelb eine neue Ära des Stolzes formte, feiert heute seinen Geburtstag – und ganz Dortmund feiert mit.
Terzić, geboren im Ruhrgebiet als Sohn bosnischer Einwanderer, hat Borussia Dortmund nicht nur trainiert – er hat sie gelebt. Schon als Jugendlicher stand er auf der Südtribüne, brüllte die Lieder mit, spürte die Magie der gelben Wand. Für viele ist er nicht einfach ein Trainer, sondern ein Spiegelbild der BVB-Seele: bodenständig, leidenschaftlich, kämpferisch.

Als er 2020 interimistisch übernahm, war der Verein in einer Phase der Unsicherheit. Fans zweifelten, Spieler suchten nach Orientierung, und die Saison drohte zu entgleiten. Doch Terzić brachte etwas zurück, was keine Taktiktafel zeigen kann – Herz. Unter ihm kehrte die Leidenschaft zurück auf den Platz. Dortmund spielte wieder mit Feuer, Mut und Freude. Der Sieg im DFB-Pokal 2021 gegen RB Leipzig war mehr als ein Titel – es war ein emotionales Wiederaufleben der wahren BVB-DNA.
Später, als er dauerhaft Cheftrainer wurde, stand Terzić erneut vor Herausforderungen: Abgänge von Schlüsselspielern, Verletzungen, der schmerzhafte Verlust der Meisterschaft am letzten Spieltag 2023. Doch anstatt zu brechen, wuchs er. Seine Worte nach jenem bitteren Tag hallen noch heute nach – nicht als Ausrede, sondern als Ausdruck echter Verbundenheit: Er trug den Schmerz wie ein Fan, nicht wie ein Funktionär.

In dieser Saison, während die Mannschaft erneut um den europäischen Ruhm kämpft, sieht man die Handschrift des Trainers deutlicher denn je. Spieler wie Julian Brandt, Karim Adeyemi und Youssoufa Moukoko schwärmen davon, wie Terzić es schafft, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen. Er ist kein Trainer, der Distanz wahrt – er ist einer, der Schulter an Schulter mit seinen Spielern kämpft.
Die Fans haben längst ihr Urteil gefällt: Für sie ist Terzić mehr als nur ein Coach. Er ist „einer von uns“. Seine Nähe zu den Menschen, seine emotionalen Gesten nach Spielen, sein authentisches Auftreten – all das macht ihn zu einer Figur, die selbst über die sportlichen Grenzen hinaus verehrt wird.
Heute, an seinem Geburtstag, leuchten die sozialen Netzwerke in Schwarz und Gelb. Spieler, ehemalige Legenden, und tausende Fans teilen Fotos, Geschichten und Erinnerungen. In der Stadt selbst sieht man Transparente mit der Aufschrift:
„Danke, Edin – für dein Herz, deine Treue, deine Leidenschaft.“
Vielleicht feiert Terzić heute still mit seiner Familie – aber er weiß: Ganz Dortmund steht hinter ihm. Denn Legenden werden nicht nur durch Pokale oder Statistiken geboren, sondern durch die Art, wie sie ein Herz berühren.
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